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KPEBW Publikationen

Koehler D. (2017) – Structural quality standards for work to intervene with and counter violent extremism

A handbook for practitioners, state coordination units and civil society programme implementers in Germany

Structural quality standards for work to intervene with and counter violent extremism (PDF)

Die englische Ausgabe unseres Handbuchs: Strukturelle Qualitätsstandards in der Interventions- und Präventionsarbeit gegen gewaltbereiten Extremismus (PDF)

This quality handbook based on extensive interviews with practitioners and researchers is the first of its kind in Germany and worldwide. It defines structural quality standards for deradicalization and countering violent extremism (CVE) work, which are designed to improve efficiency and effectiveness of programs directly working with violent extremists or their families. In addition, these structural standards allow meaningful evaluations of such programs by outsiders and stakeholders. It thereby helps policy makers, academics and practitioners to assess the structural quality of CVE programs. Practitioners already engaged in the field may use the handbook to improve their own activities and professionalize further. We hope that this unique collection of good practices and structural standards will help to advance the overall quality of the CVE landscape in Germany and worldwide.

 

Koehler, D. (2016) – Strukturelle Qualitätsstandards in der Interventions- und Präventionsarbeit gegen gewaltbereiten Extremismus

Download: Strukturelle Qualitätsstandards in der Interventions- und Präventionsarbeit gegen gewaltbereiten Extremismus  (PDF)

Bestellen Sie Ihr persönliches Druckexemplar hier.

Das bislang bundesweit einzigartige Handbuch basiert auf umfassende Erfahrungen aus der internationalen Forschung und Praxislandschaft und definiert Qualitätsstandards für die Extremismusprävention. Die hier erläuterten strukturellen Standards sind alle darauf ausgelegt, die Effizienz und Effektivität von Programmen im Bereich der Extremismusprävention und Intervention zu ermöglichen und dabei evaluierbar zu sein. Für staatliche Stellen können die Standards Grundlage für weiterführende Prozess- und Wirkungsevaluationen sein und als eine entscheidende Hilfe bei der Bewertung der strukturellen Qualität von Projektträgern dienen. Für Projektträger selbst bietet es die Möglichkeit, die eigene Arbeit strukturell abzusichern und weiterzuentwickeln.

Das Handbuch soll bei der qualitativen Absicherung dieses Arbeitsfelds in Deutschland einen zentralen Beitrag leisten.

 

Broschüren

Durchblick – Ein Trainingsbuch für Jugendliche

Jugendstiftung Baden-Württemberg (Hrsg.)

Durchblick: erkennen – lernen – selber denken
Die Praktiken von weltanschaulichem Extremismus und von Psychokulten sichtbar machen.
Ein Trainingsbuch für Jugendliche.

2016,100 Seiten
Projektleitung: Wolfgang Antes, Redaktion: Wolfgang Antes und Birgit Schiffers.

Schülerinnen und Schüler setzen sich in sechs Modulen mit Begriffen und Themen wie Gehorsam, Autorität, Gruppenbildung, Selbstverständnis, Herkunft und individuellen Stärken auseinander.

Das Trainingsprogramm richtet sich an Jugendliche der Klassenstufe sieben bis zehn.

Hier finden Sie die Broschüre auf der Homepage der Jugendstiftung zum Download.

Handreichung für Lehrkräfte – Integration fördern, Radikalisierung erkennen

Die European Foundation for Democracy (EFD) hat eine Handreichung für Lehrkräfte in der schulischen und beruflichen Bildung zum Thema „Integration fördern, Radikalisierung erkennen“ veröffentlicht. Im Rahmen der Publikation werden themenspezifische Fragen aus dem Schulalltag beantwortet und Handlungsempfehlungen gegeben. Die Handreichung soll eine Diskussion zu den Anforderungen an die Lehrkräfte anstoßen sowie daneben bei der Differenzierung und Beurteilung bestimmter Verhaltensweisen der Jugendlichen unterstützen.

 

Handreichung (PDF)

Jugendliche im Fokus salafistischer Propaganda – Was kann schulische Prävention leisten?

Hintergrund

Das Landesinstitut für Schulentwicklung hat im Schuljahr 2015/2016 gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg diesen Teilband 1 einer Handreichung zur Prävention salafistischer Ideologisierung an Schulen erarbeitet.  Angeregt und beauftragt hat die Publikation das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. Ein Kreis von Expertinnen und Experten hat die Erstellung der Handreichung begleitet.

Ziel

Die Handreichung führt anhand von Basisartikeln in die komplexe Thematik der Prävention menschenabwertender Haltungen von Jugendlichen ein. Dabei wird der Blick

  • auf die vielfältigen Lebenswirklichkeiten muslimischer Jugendlicher in Deutschland
  • auf schulische und außerschulische Diskriminierungserfahrungen sowie
  • auf deren Instrumentalisierung durch salafistische Gruppierungen

gerichtet. Salafistische Narrative und Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit werden näher beleuchtet, um im Anschluss die Möglichkeiten und Grenzen schulischer Prävention und Intervention zu erörtern.

Die Autorinnen und Autoren der Artikel schreiben dabei aus jeweils unterschiedlichen Perspektiven, so dass die Handreichung zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den vielfältigen Themenbereichen sowie einer Reflexion des eigenen pädagogischen Handelns anregt.

Hier finden Sie die Broschüre auf der Homepage des Landesinstituts für Schulentwicklung.

Wer´s glaubt, wird selig!?

Information und Beratung zu fragwürdigen religiös- weltanschaulichen Angeboten.

Häufig lassen sich mögliche Gefährdungen erst spät erkennen, da sie hinter attraktiven Fassaden und Hochglanzbroschüren clever versteckt sind. Fanatischen Sektierern, destruktiven Kulten und manipulativen Organisationen muss auf allen Ebenen unserer Gesellschaft, mit allen rechtsstaatlichen Mitteln und mit Zivilcourage eines jeden Einzelnen entgegengetreten werden. Hier sind Orientierung und Information gefragt.Diese bietet der Flyer Wer’s glaubt, wird selig!? Information und Beratung zu fragwürdigen religiös-weltanschaulichen Angeboten, der sich an Betroffene und Interessierte ebenso wie an Schülerinnen und Schüler und Jugendliche, Lehrkräfte, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen und in der Erwachsenenbildung Tätige wendet.

Zum Download des Flyers auf der Seite des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport gelangen Sie hier.

Monographien und Sammelbände

 

Baer, S., Möller, K., & Wiechmann, P. (Eds.). (2014). Verantwortlich Handeln: Praxis der Sozialen Arbeit mit rechtsextrem orientierten und gefährdeten Jugendlichen. Opladen: Barbara Budrich.

 

Bjørgo, T., & Horgan, J. (2009). Leaving Terrorism Behind: Individual and Collective Disengagement. London/New York: Routledge.

El-Said, H. (2015). New Approaches to Countering Terrorism. Designing and Evaluating Counter Radicalization and De-Radicalization Programs. Basingstoke: Palgrave Macmillan.

 

Gunaratna, R., & Bin Ali, M. (2015). Terrorist rehabilitation: a new frontier in counter-terrorism. New Jersey: Imperial College Press.

 

Hafeneger, B. (1993). Rechte Jugendliche: Einstieg und Ausstieg: sechs biographische Studien. Bielefeld: Böllert, KT-Verlag.

 

Hasselbach, I. (1996). Die Bedrohung : mein Leben nach dem Ausstieg aus der rechten Terrorszene (1. Aufl. ed.). Berlin: Aufbau-Verlag.

Horgan, J. (2009a). Individual disengagement: a psychological analysis. In T. Bjørgo & J. Horgan (Eds.), Leaving terrorism behind: individual and collective disengagement. (pp. 17-29). London/New York: Routledge.

 

Jende, S. (2014). Qualität in der Ausstiegsberatung. Jena: drudel 11 e.V. (PDF)

 

Lützinger, S. (2010). Die Sicht der Anderen – Eine qualitative Studie zu Biographien von Extremisten und Terroristen. Köln: Luchterhand. (PDF)

 

Rieker, P. (Ed.) (2014). Hilfe zum Ausstieg? Ansätze und Erfahrungen professioneller Angebote zum Ausstieg aus rechtsextremen Szenen. Weinheim: Beltz Juventa.

 

Rommelspacher, B. (2006). „Der Hass hat uns geeint“ : junge Rechtsextreme und ihr Ausstieg aus der Szene. Frankfurt/Main ; New York: Campus.

 

 

Fachartikel

 

Baer, S. (2014). Pädagogische Zugänge in der Rechtsextremismusprävention und Intervention – Entwicklungen und Standards in Deutschland und Europa. In S. Baer, K. Möller, & P. Wiechmann (Eds.), Verantwortlich Handeln: Praxis der Sozialen Arbeit mit rechtsextrem orientierten und gefährdeten Jugendlichen (pp. 47-66). Opladen: Barbara Buderich.

 

Dantschke, C., & Koehler, D. (2013). Angehörigenberatung und Deradikalisierung. Theoretische und praktische Implikationen, sowie erster inhaltlicher Bericht über die Beratungsstelle Hayat. Journal Exit-Deutschland. Zeitschrift für Deradikalisierung und demokratische Kultur, 1(2013), 184-199.

(PDF)

 

Feddes, A., & Gallucci, M. (2015). A Literature Review on Methodology used in Evaluating Effects of Preventive and De-radicalisation Interventions. JD Journal for Deradicalization, Winter 2015/16(5), 1-27. (PDF)

 

Gielen, A.-J. (2015). Supporting families of foreign fighters. A realistic approach for measuring the effectiveness. JD Journal for Deradicalization, 2(Spring 2015), 21-48. (PDF)

 

Hellmuth, D. (2015). Countering Jihadi Radicals and Foreign Fighters in the United States and France: Très Similaire. JD Journal for Deradicalization, Fall(4), 1-43. (PDF)

 

Horgan, J. (2009b). Walking away from terrorism: accounts of disengagement from radical and extremist movements. London/New York: Routledge.

 

Horgan, J., & Altier, M. B. (2012). The Future of Terrorist De-Radicalization Programs. Georgetown Journal of International Affairs, Summer/Fall(2012), 83-90.

 

Jende, S. (2014). Qualität in der Ausstiegsberatung. Jena: drudel 11 e.V. (PDF)

 

Koehler, D. (2014a). Grundlegende Qualitätsstandards in der Angehörigenberatung als Teilbereich der Deradikalisierungsarbeit. JEX Journal EXIT-Deutschland. Zeitschrift für Deradikalisierung und demokratische Kultur, 3, 226-244. (PDF)

 

Koehler, D. (2014b). The Radical Online: Individual Radicalization Processes and the Role of the Internet. Journal for Deradicalization, Winter(2014/15), 116-134. (PDF)

 

Koehler, D. (2015a). Contrast Societies. Radical Social Movements and their relationships with their target societies. A theoretical model. Behavioral Sciences of Terrorism and Political Aggression, 7(1), 18-34. doi:10.1080/19434472.2014.977325

 

Koehler, D. (2015b). Counter Extremism and Deradicalization in the German Armed Forces and Police. In A. Potočňák & R. Vicenová (Eds.), Radicals in Uniform: Case studies of Austria, Czech Republic, Germany, Poland and Slovakia (pp. 50-69). Bratislava: Centre for European and North Atlantic Affairs.   (PDF)

 

Koehler, D. (2015c). De-radicalization and Disengagement Programs as Counter-Terrorism and Prevention Tools. Insights From Field Experiences regarding German Right-Wing Extremism and Jihadism. In M. Lombardi, R. Eman, V. Chin, Y. Dandurand, V. de Devitiis, & A. Burato (Eds.), Countering Radicalisation and Violent Extremism Among Youth to Prevent Terrorism. (Vol. 118, pp. 120-150): IOS Press EBooks.

 

Koehler, D. (2015e). Deradikalisierung als Methode: Theorie und Praxis im nationalen und internationalen Vergleich. Trends, Herausforderungen und Fortschritte. In W. Frindte, D. Geschke, N. Haußecker, & F. Schmidtke (Eds.), Rechtsextremismus und „Nationalsozialistischer Untergrund“ – Interdisziplinäre Debatten, Befunde und Bilanzen (pp. 425-442). Wiesbaden: VS Verlag.

 

Koehler, D. (2015f). Familienberatung als Teil der Prävention und Intervention gegen jihadistische Radikalisierung. Kriminalistik, 5(2015), 338-344.

 

Koehler, D. (2015g). Family Counselling, De-radicalization and Counter-Terrorism: The Danish and German programs in context In S. Zeiger & A. Aly (Eds.), Countering Violent Extremism: Developing an evidence-base for policy and practice. (pp. 129-136). Perth: Curtin University. (PDF)

 

Koehler, D. (2015h). Using Family Counseling to Prevent and Intervene Against Foreign Fighters: Operational Perspectives, Methodology and Best Practices for Implementing Codes of Conduct.

 

Pisoiu, D., & Koehler, D. (2013). Individuelle Loslösung von Radikalisierungsprozessen. Stand der Forschung und eine Überprüfung bestehender Theorien anhand eines Ausstiegsfalls aus dem militanten Salafismus. JEX Journal EXIT-Deutschland. Zeitschrift für Deradikalisierung und demokratische Kultur, 2, 241-274. (PDF)

 

Rahimi, S., & Graumans, R. (2015). Reconsidering the Relationship Between Integration and Radicalization. JD Journal for Deradicalization, 5(2015), 28-62. (PDF)

 

Rieker, P. (2009). Rechtsextremismus: Prävention und Intervention. Ein Überblick über Ansätze, Befunde und Entwicklungsbedarf. Weinheim München: Juventa.

 

Rose, C., & Zimmermann, P. (2015). Belastungen von Angehörigen im Kontext psychischer Traumatisierungen. JD Journal for Deradicalization, 2(Spring 2015), 1-20. (PDF)

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